Weinwanderung Erpolzheim

Alle Jahre wieder treffen wir uns mit Freunden in der Vorderpfalz zu einer kulinarischen Wanderung durch die Pfälzer Weinberge. Dieses Jahr sind wir früh mit dem Zug nach Erpolzheim gefahren und haben unsere Tour bei feinstem Sonnenschein gestartet.

Man muss sich das so vorstellen. Entlang eines gemütlichen Wanderweges (hier 6,5 km) durch die Wingert reihen sich in Sichtweite 17 Stände von Winzern oder Vereinen, die neben süffigen Weinen auch allerlei kulinarische Köstlichkeiten anbieten. Es empfiehlt sich, das Programm zu studieren und die Stops sorgfältig zu planen. Sonst haut man sich den Bauch mit leckrem Saumagenbrötchen voll, obwohl es einen Stand weiter noch leckerere Winzersteaks gibt. Und dann kann man nicht widerstehen und hat am Ende keinen Platz mehr für Dampfnudeln mit Woisoß. Das will man ja nicht. 😉

Wir schafften es mit nassen Kehlen aber trockenen Fußes bis zum Stand Nummer 14 bevor sich der Himmel über Erpolzheim verdunkelte, seine Schleusen öffnete und alles unter Wasser setzte. Der Weg zurück zum Zug war also deutlich feuchter als erwartet, aber trotzdem fröhlich.

Für die nächste Wanderung sollte ich mir jedenfalls besseres Schuhwerk zulegen, meine leichten Turnschuhe stellten sich als nicht wasser- oder schlammdicht heraus, was meine Socken beweisen.

Drecksocken
Für mehr Realität im Netz 😉 

Panna Cotta mit Erdbeeren

Ich hatte mal wieder Lust auf Panne Cotta mit frischen Erdbeeren, denen ich am Morgen auf dem  Mainzer Wochenmarkt nicht widerstehen konnte.

Da ich ja nie wirklich nach Rezept koche, habe ich die Erdbeeren gewaschen und mit meinem schicken Erdbeerstrunk-Zupfer (Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht, aber jede Menge Spass machen“), den ich mir mal aus Boston mitgebracht habe, den Strunk entfernt. Dann hab ich die Erdbeeren mit dem Zauberstab püriert und auf dem Herd kurz aufgekocht, ein bisschen Limettensaft dazugegeben und die Schale abgerieben. Damit es nicht ganz so schlabberig wird, habe ich statt normalem Zucker noch einen Rest Gelierzucker untergerührt und nochmal ein paar Minuten aufgekocht.

Die Panna Cotta habe ich allerdings dann doch fast nach Rezept gemacht.
400 ml Sahne mit einer aufgeschlitzten Vanilleschote ca. 15 Minuten aufkochen. Laut Rezept gehören jetzt noch 50g Zucker dazu, aber das ist mir ein bisschen süß, daher nehme ich immer etwas weniger Zucker. 3 Blatt Gelatine in kaltem Wasser kurz einweichen, ausdrücken und in der Sahne auflösen (vorher die Vanilleschote rausnehmen).

Statt Glasschälchen nehme ich gerne kleine Marmeladegläser mit Schraubdeckel, spüle sie kalt aus und fülle die Panne Cotta rein. Im Kühlschrank ca. 2 Stunden kalt stellen. Wenn die Panne Cotta fest ist, fülle ich die Erdbeersauce dazu und schraube die Deckel drauf. Dann lässt sich die Leckerei wunderbar im Kühlschrank auch ein bisschen länger lagern. Wenn sie nicht schon vorher verspeist wird.

Guten Appetit!

Ach ja, von der fertigen Panna Cotta im Glas gibt es leider nur diesen schiefen Schnappschuss… Bevor ich auch nur die Kamera zücken konnte, waren die Gläser schon leergeputzt. Vielleicht beim nächsten Mal dann 😉

New Zealand

Endlich konnte ich einen riesigen Haken an einen Punkt auf meiner Traumreiseziele-Bucketlist machen. Neuseeland steht da schon seit einigen Jahren ganz weit oben auf dieser Liste und jetzt endlich habe ich es gewagt und bin in den Flieger gestiegen. Der Sohn meines Cousins väterlicherseits (im Familienchargon „kleiner Cousin“ genannt) verbringt 18 Monate zu Studienzwecken in Neuseeland und da kam mir der Gedanke, den jungen Mann und seine Freundin doch mal in seinem selbstgewählten Exil zu besuchen. Einen gewillten Mitreisenden für so einen ausgedehnten Trip zu finden ist relativ schwierig, was einer der Gründe war, warum der Punkt so lange umabgehakt auf meiner Liste verweilte. Aber irgendwann muss man Dinge einfach auch mal angehen und wenn keiner mitkommt, dann eben halt alleine. Bei einem Land wie Neuseeland ist das durchaus machbar.

Für die Lieben, die lieber zuhause geblieben sind, habe ich während des gesamten Trips ganz brav ein Reiseblog geführt, den ihr hier findet. Wer sich nicht die Mühe machen will, alle Berichte zu lesen (schade, sehr schade 😉 ) der wird vielleicht mit dieser ungefilterten Bilderflut dann doch noch angefixt:

Das war nur der Anfang, es geht noch weiter… nicht schlapp machen!

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