New Zealand

Endlich konnte ich einen riesigen Haken an einen Punkt auf meiner Traumreiseziele-Bucketlist machen. Neuseeland steht da schon seit einigen Jahren ganz weit oben auf dieser Liste und jetzt endlich habe ich es gewagt und bin in den Flieger gestiegen. Der Sohn meines Cousins väterlicherseits (im Familienchargon „kleiner Cousin“ genannt) verbringt 18 Monate zu Studienzwecken in Neuseeland und da kam mir der Gedanke, den jungen Mann und seine Freundin doch mal in seinem selbstgewählten Exil zu besuchen. Einen gewillten Mitreisenden für so einen ausgedehnten Trip zu finden ist relativ schwierig, was einer der Gründe war, warum der Punkt so lange umabgehakt auf meiner Liste verweilte. Aber irgendwann muss man Dinge einfach auch mal angehen und wenn keiner mitkommt, dann eben halt alleine. Bei einem Land wie Neuseeland ist das durchaus machbar.

Für die Lieben, die lieber zuhause geblieben sind, habe ich während des gesamten Trips ganz brav ein Reiseblog geführt, den ihr hier findet. Wer sich nicht die Mühe machen will, alle Berichte zu lesen (schade, sehr schade 😉 ) der wird vielleicht mit dieser ungefilterten Bilderflut dann doch noch angefixt:

Das war nur der Anfang, es geht noch weiter… nicht schlapp machen!

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Dosensammlung

Meine Dosensammlung:

Angefangen hat alles irgendwann in den Achtzigern mit den Motivdosen von Cherry Coke. Ich fand sie hübsch und obwohl ich das fies süße Gebräu verabscheute, sammelte ich alle 8 Motive. Aus bis heute ungeklärten Gründen entwickelte sich daraus mit der Zeit eine, von Freunden immer leicht belächelten, wahre Sammelleidenschaft. Bei der letzten Zählung vor einigen Jahren umfasste die Sammlung etwa 570 Dosen.

Als die Sammlung langsam größer wurde, hat sich mein lieber Paps erbarmt und mir extra diese maßgeschneiderten Regale zwischen die Balken in meiner kleinen Dachbehausung eingebaut, damit ich die Schmuckstücke nach Sorten sortiert einigermaßen unfallsicher zur Schau stellen konnte. Ich habe die Dosen nicht alle allein gesammelt. Meine Freunde haben mich tatkräftig unterstützt und so manch ekliges Gebräu für mich ausgetrunken. Es ranken unzählige skurrile Geschichten um einige der Dosen.

So manches Stück wurden heimlich aus Mülleimern geklaut (das war noch lange vor dem Dosenpfand), von Sitznachbarn im Flieger erbettelt oder an verblüfften Zollbeamten vorbei (15 leere Dosen im Handgepäck) aus England importiert. Wenn ich mit Freunden auf Reisen war, wurden sie quasi zwangsverpflichtet, nach originellen Dosen Ausschau zu halten, statt sich einfach ne handelsübliche Cola zu gönnen (es sei denn, ich hatte die ausländische Edition noch nicht 😉 )

Mit der Zeit hat die Leidenschaft etwas nachgelassen und lange Jahre standen die Dosen einfach nur so unbeachtet rum. Im Zuge des Umbaus meines heimatlichen Dachgeschosses sind die Dosen mittlerweile in großen Säcken noch eine Etage höher auf den Dachboden gewandert. So ganz wegwerfen konnte ich sie dann doch noch nicht. Vielleicht stelle ich sie mal wieder auf.

Was sammelt ihr denn so?

Rufus – der neue Mitbewohner

Darf ich vorstellen, Sir Rufus Grey – der neue Mitbewohner.

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Ich trage mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine Katze zuzulegen. Als Kind wollte ich immer einen Hund haben, mit dem ich in unserem riesigen Garten hätte herumtollen können, aber als Berufstätige mit einer Wohnung mitten in der Innenstadt hat sich die Frage nicht mehr gestellt.

Irgendwann scheine ich eine Liebe zu Katzen entwickelt zu haben, ohne dass ich mir dessen großartig bewusst war. Ich fing immer mal wieder an, über Katzen und deren Haltung zu recherchieren, löcherte Katzenfreunde mit meinen Fragen und überlegte mir schon mal einen coolen Namen für das zukünftige Haustier. Durch Zufall erfuhr ich über eine Freundin von einem kleinen heimatlosen Kater in Waldenburg, und zwar Waldenburg in Polen 😉

Kurze Vorgeschichte dazu: In Schloß Fürstenstein im polnischen Waldenburg hatte sich im Laufe der Zeit eine immer größer werdende Katzenkolonie angesiedelt. Irgendwann wurde es der Schlossverwaltung zu bunt und man suchte nach einer finalen Lösung des Problems. Ein paar Mitarbeiter des Schlosses haben sich dafür eingesetzt, dass die Tiere eingefangen wurden, liessen sie kastrieren und suchten für sie ein neues Zuhause. Einige der wilderen Exemplare ließen sich aber nicht einfangen und so gibt es immer mal wieder ungewollten Nachwuchs auf dem Schloss, um den sich Anna und ihr Mann liebevoll kümmern.

Mein Rufus war so ein Findelkind. Meine Freundin stammt aus Waldenburg, daher die Connection und sie hat selbst zwei Katzen von Anna aufgenommen. Sie zeigte mir Bilder von dem süßen Fellknäuel und ich war sofort verliebt in den grauen Tiger.

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Nach einem letzten Check beim Tierarzt war Rufus fit für die Reise nach Deutschland und nach einem Heimatbesuch bei ihren Eltern brachte mir meine Freundin den jetzt 6 Monate alten Kater mit nach Hause.

Nach etwa einer Stunde Eingewöhnungszeit, die Rufus im sicheren Bettkasten unter der Couch verbrachte hat, fing er sofort an, sein neues Zuhause zu erkunden und überall seine süße Nase reinzustecken. Allem Anschein nach gefiel ihm, was er so vorfand, denn er hat sich superschnell eingelebt.

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HERZLICH WILLKOMMEN RUFUS!!!