Katzenspielzeug

Mein kleiner Stubentiger schläft ja ziemlich viel, wenn der Tag lang ist. Aber er ist auch ein richtiges Energiebündel und spielt für sein Leben gerne ziemlich wild mit allem, was ihm so zwischen die Pfoten kommt.
Das sind zur Zeit seine Lieblingstoys:

Die Feder ist von Purrmania und Rufus liebt sie heiß und fettig. Sobald ich sie aus der Schublade hole und für ihn durch die Wohnung werfe, hechtet er hinterher und legt sie mir wieder vor die Füße. Kleine Identitätskrise, im Grunde seines Herzens ist er wohl ein Hund 😉 Die Feder gibt es auch an der Angel und da flippt der Tiger auch regelmäßig aus und vollführt wahre Kunstsprünge um sie zu packen.

Strohhalme und Abrisse seiner Futterpäckchen klaut er gerne mal von der Anrichte und kickt sie durch die ganze Wohnung. Dieses pinkfarbene Ding nennt sich Boink und lässt sich wunderbar von mir durch die Gegend schnippen und von Rufus erjagen.

Um den Tiger bei Laune zu halten habe ich ihm ein „Fummelbrett“ aus einem ausgedienten Schuhkarton und Klorollen gebastelt, in das ich Trockenfutter fülle und er sich die Leckerlies mit den Pfoten rausfischen muss. Mittlerweile hat er allerdings schon kapiert, dass man die Rollen auch einfach aus dem Karton räumen kann und damit einfacher an die geliebten Leckerlies kommt. Doof ist er ja nicht 😉


Seine mit Baldrian gefüllte Rolle war ein Weihnachtsgeschenk von der lieben Tanja vor 2 Jahren und er liebt sie immer noch inniglich und zeigt diese Zuneigung mit heftigem Beißen und energischen Fußtritten.

Kartons und Tüten stehen auch hoch im Kurs beim kleinen Stubentiger, egal ob zum reinspringen, dran hochklettern, sich drin räkeln oder um daraus Leckerlies rauszufischen.

Um das Window-TV meines nicht mehr ganz so kleinen Katers ein bisschen aufzupimpen, habe ich ihm ein Windspiel gebastelt und am Wäschedingens aufgehängt. Rufus liebt es!

Auch das Bettchen, das ich ihm aus einer ausgedienten Blechkiste, alten Kissenfüllungen und einem Überzug aus dem schicken Katzenstoff von IKEA gebaut habe, liebt Rufus, genauso wie seine Transportbox, der im Wohnzimmer hinter der Tür steht und in dem er immer wieder gerne seinen Mittagsschlaf hält.

Mit was beschäftigen sich euere Stubentiger denn am liebsten?

Rufus – der neue Mitbewohner

Darf ich vorstellen, Sir Rufus Grey – der neue Mitbewohner.

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Ich trage mich schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine Katze zuzulegen. Als Kind wollte ich immer einen Hund haben, mit dem ich in unserem riesigen Garten hätte herumtollen können, aber als Berufstätige mit einer Wohnung mitten in der Innenstadt hat sich die Frage nicht mehr gestellt.

Irgendwann scheine ich eine Liebe zu Katzen entwickelt zu haben, ohne dass ich mir dessen großartig bewusst war. Ich fing immer mal wieder an, über Katzen und deren Haltung zu recherchieren, löcherte Katzenfreunde mit meinen Fragen und überlegte mir schon mal einen coolen Namen für das zukünftige Haustier. Durch Zufall erfuhr ich über eine Freundin von einem kleinen heimatlosen Kater in Waldenburg, und zwar Waldenburg in Polen 😉

Kurze Vorgeschichte dazu: In Schloß Fürstenstein im polnischen Waldenburg hatte sich im Laufe der Zeit eine immer größer werdende Katzenkolonie angesiedelt. Irgendwann wurde es der Schlossverwaltung zu bunt und man suchte nach einer finalen Lösung des Problems. Ein paar Mitarbeiter des Schlosses haben sich dafür eingesetzt, dass die Tiere eingefangen wurden, liessen sie kastrieren und suchten für sie ein neues Zuhause. Einige der wilderen Exemplare ließen sich aber nicht einfangen und so gibt es immer mal wieder ungewollten Nachwuchs auf dem Schloss, um den sich Anna und ihr Mann liebevoll kümmern.

Mein Rufus war so ein Findelkind. Meine Freundin stammt aus Waldenburg, daher die Connection und sie hat selbst zwei Katzen von Anna aufgenommen. Sie zeigte mir Bilder von dem süßen Fellknäuel und ich war sofort verliebt in den grauen Tiger.

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Nach einem letzten Check beim Tierarzt war Rufus fit für die Reise nach Deutschland und nach einem Heimatbesuch bei ihren Eltern brachte mir meine Freundin den jetzt 6 Monate alten Kater mit nach Hause.

Nach etwa einer Stunde Eingewöhnungszeit, die Rufus im sicheren Bettkasten unter der Couch verbrachte hat, fing er sofort an, sein neues Zuhause zu erkunden und überall seine süße Nase reinzustecken. Allem Anschein nach gefiel ihm, was er so vorfand, denn er hat sich superschnell eingelebt.

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HERZLICH WILLKOMMEN RUFUS!!!