Robbbiiiiiiieee!!!

Es mag dem ein oder anderen geneigten Follower meines Instagram Accounts schon aufgefallen sein, dass ich bekennender Robbie Williams Fan bin. Seit dem ersten spontanen Konzertbesuch auf dem Mannheimer Maimarktgelände im heissesten Sommer 2003 hat mich das Robbie-Fieber gepackt. Und seit ich damals nur ein paar Wochen später mit 3 gleichgesinnten Mädels einen unvergesslich chaotischen aber verdammt lustigen Trip zu einem Konzert in Budapest überlebt habe, nutze ich die Chance, Robbie-Konzerte im europäischen Ausland gerne mal als Städtetrip zu „missbrauchen“. So habe ich neben Budapest auch noch so schöne Metropolen wie Dublin (ok, das kannte ich vorher schon), Helsinki, Glasgow oder Manchester kennengelernt.

Für die „Let me entertain you – Tour“ hat sich Mr. Williams diesmal Orte ausgesucht, die sonst nicht zu seinen Zielmärkten und damit bevorzugten Konzertstätten zählen. Unter anderem so spannende Orte wie Linz, Bratislava, Kaunas, Riga, oder Abu Dhabi.

Da ich meine üblichen Mitstreiter für unsere Robbie-Aktionen leider nicht zu solch exotischen Abenteuern überreden konnte und es am Ende mit der Planung und auch mit den Tickets etwas knapp wurde, fiel das Los bei dieser Tour auf Barcelona und Paris.

Barcelonas ist wirklich ein traumhaftes Reiseziel
– auch ganz ohne Robbie-Konzert!

Ich liebe den Flaire dieser Stadt, die ganze Atmosphäre ist einfach zauberhaft. Barcelona ist nicht umsonst eine der bedeutendsten kulturellen Metropolen weltweit. Das Überangebot an Sehenswürdigkeiten könnte einen erschlagen, wenn man es sich zum Ziel gesetzt hätte, keine davon auszulassen. Aber so funktionieren Städtereisen für mich nicht. Ich mache immer gerne eine von diesen Hop-in-Hop-off-Bus-Touren, bei denen man sich in Doppeldeckerbussen 2 Stunden lang am besten auf dem Deck die Luft um die Nase wehen lässt und sich dabei an allen Hauptattraktionen der Stadt vorbei kutschieren lässt. Da bekommt man einen wirklich guten Überblick, hat zumindest mal das Wesentliche von außen gesehen und kann dann in aller Ruhe entscheiden, welchen Teil der Stadt man sich etwas intensiver anschauen will. Für Barcelona ist diese Entscheidung gar nicht so einfach, da es wirklich viel zu viele nette Ecken gibt. Ich muss also dringend nochmal wieder kommen!

In den Strassen und auf den vielen Plätzen pulsiert das Leben, man kann sich kaum satt sehen an den vielen schönen Dingen. Die herrlichen Gebäuden und Parks von Gaudi sind absolute Hingucker. Der Hafen und der lange Strand sind die perfekte Alternative, wenn man mal ein bisschen Sonne tanken will.

barcelona2
Die Stadt hat etwas Luftiges – obwohl sich unzählige Touristen über die überfüllte Ramblas schieben oder den Strand bevölkern, gibt es immer noch genug freie Ecken, an denen man sich mit einem leckren Eis auf ein schattiges Bänkchen setzen kann und die Leute beonbachten kann. Und das mach ich wirklich am allerliebsten, wenn ich im Urlaub bin!!!

Da wir dieses Mal zu fünft unterwegs waren, hatten wir uns über Airbnb ein wirklich schickes Apartment mitten im Zentrum (El Poble Sec) von Barcelona ausgesucht. Mit seinen 3 Schlafzimmern und 2 Designer-Bädern war es wirklich ausreichend groß für uns alle und es war herrlich, bis spät in die Nacht im Wohnzimmer zusammen zu sitzen und zu klönen. Airbnb hatte ich schon mal in Kopenhagen ausprobiert und kann es nur empfehlen. Wem Hotels zu teuer und zu anonym sind, findet hier überall eine passende Bleibe.

Fast ein ganzer Tag unseres Trips ging quasi für das Konzert von Robbie drauf. Allerdings entpuppte sich das Warten vor dem Palau Sant Jordi als extrem angenehm. Mitten in dem ehemaligen Olympia-Gelände auf dem Montjuiic gelegen, hatte man von da aus einen herrlichen Überblick über die Stadt, die Sonne schien, es wehte eine angenehme Brise und man konnte sich im Park oder dem Olympiastation direkt nebenan noch nett die Beine vertreten.

Barcelona

Das Konzert selbst war DER HAMMER!!! Wir hatten Inner Pit-Tickets ergattert und standen nach einem extrem gechillten Einlass völlig entspannt in der ersten Reihe am Rundsteg und hatten somit einen perfekten Blick auf die strammen Waden von Mr. Williams.

Robbie Williams

Paris – die Stadt der Liebe…

Nach einem extrem holprigen und deswegen auch eineinhalb Stunden längeren Flug kam ich Sonntags Abends erst ziemlich spät nach Hause und hatte nicht viel Zeit, um mein Köfferchen umzupacken und eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, bevor es mit einer anderen Reisetruppe nach Paris ging.
Diesmal ganz entspannt im TGV von Frankfurt über Kaiserslautern direkt nach Paris de l’Est.

Der Trip nach Paris fiel mit nur 2 Tagen etwas kürzer aus und deswegen gibt es außer ein bisschen shoppen, lecker essen und dem obgligatorischen Konzertbesuch nicht ganz so viel zu berichten. Paris ist jetzt nicht gerade meine Lieblingsstadt, aber sie konnte ein paar Pluspunkte sammeln. Das gute Wetter blieb uns erhaltenen, es war zwar extrem windig, aber die Sonne schien und das ist ja mal die Hauptsache. Und wenn die nicht-alkoholischen Getränke 4,50€ (0,2!!!) kosten, dann trinkt man halt zum Mittagessen ein Weinchen, da waren wir ganz flexibel.

Paris
Wir hatten uns die Ecke rund um Les Halles für unser Power-Shopping ausgesucht und mussten feststellen, dass das eine ziemlich gute Wahl war. Dort gibt es nämlich nicht nur die üblichen verdächtigen Läden, sondern auch viele nette kleine Bistros und Brasserien, in denen man zwischendurch die erschöpften Lebensgeister wieder stärken kann.

Hoteltechnisch hatten wir uns diesmal für ein IBIS budget Hotel in unmittelbarer Nähe zur Konzerthalle „Le Zenith“ entschieden. Nicht unbedingt die beste Wahl, aber für 2 Nächte völlig ausreichend. Unser 4er Familienzimmer hatte etwas Hostelcharakter und das Frühstück war jetzt nicht ganz so prickelnd, aber für den Preis war es schon ok.

Das Konzert von Mr. Williams fand in der relativ kleinen Halle „Le Zenith“ statt, was den Charme hat, dass man „eigentlich“ von jedem Platz aus ganz gut sehen kann und sich nicht allzu früh anzustellen braucht, wenn man nicht unbedingt in der 1. Reihe stehen muss. Da wir eh nur Innenraum-Tickets hatten und meine Mitstreiter lieber noch die Läden unsicher machen wollten, statt vor der Halle rumzusitzen, waren wir erst kurz nach 16.00 Uhr vor der Halle und schafften es tatsächlich in die 2. und 3. Reihe.
Die Stimmung in Paris war nicht ganz so gut, wie in Barcelona, aber Mr. Rampensau hat sich davon nicht irritieren lassen und die Bude gerockt!!!

Zum Glück war nach diesen 2 doch eher kräftezehrenden Trips erst mal Ostern und ich konnte die Feiertage zur Erholung nutzen. Trotzdem freue ich mich schon auf die nächste Konzertreise – wo immer es mich dann auch hintreibt!

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Viel Spass!

 

Brockelbohnen – Eintopf geht immer

Brockelbohnen ist eines meiner absoluten Lieblingsgerichte, das ich das ganze Jahr über zu jeder Tageszeit essen könnte. Der Name klingt vielleicht ein bisschen seltsam in Nicht-Pfälzer-Ohren, es handelt sich aber einfach nur um einen simplen Bohneneintopf, herzhaft lecker und mal eben schnell gezaubert.

Brockelbohnen

Nach Rezept koche ich eigentlich nie, jedenfalls nicht meine All-time-favorite-Standard-Gerichte. Ich habe immer meiner Mutter beim Kochen über die Schulter gesehen und auf meine Fragen, wie viel denn davon reinkäme, bekam ich  immer nur die Antwort „Das mach ich so nach Gefühl“. Im ersten Moment ist das vielleicht wenig hilfreich, aber wenn man nur oft genug zugesehen hat, weiß man am Ende tatsächlich, wenn man es dann zum ersten Mal selbst kocht, wieviel von allem reingehört.

Zutaten

Man nehme also frei Schnauze: Brechbohnen – am besten tiegekühlt, mehligkochende Kartoffeln (wenn man den Eintopf lieber etwas sämig mag, sonst eben festkochende), Speck und Zwiebeln. Dazu braucht man noch etwas Gemüsebrühe, Pfeffer und für den richtigen Kick eine ordentliche Prise Bohnenkraut!

Zubereitung

Die geschälten Kartoffeln, Zwiebeln und den Speck in grobe Würfel schneiden und das war es dann auch schon mit den Vorbereitungen. Speck und Zwiebeln kurz anbraten, dazu nehme ich am liebsten ein wenig Butaris, Öl ist aber genauso gut. Die Kartoffeln und Bohnen dazu geben und das ganze mit Gemüsebrühe auffüllen. Etwa 10 Minuten auf hoher Temperatur köcheln lassen, danach etwas runterschalten, mit Pfeffer und eventuell etwas Salz abschmecken und eine gute Portion Bohnenkraut dazu geben. Deckel drauf und das Ganze so etwa 20 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

Und schon kann serviert werden. Guten Appetit!!!