New Zealand

Endlich konnte ich einen riesigen Haken an einen Punkt auf meiner Traumreiseziele-Bucketlist machen. Neuseeland steht da schon seit einigen Jahren ganz weit oben auf dieser Liste und jetzt endlich habe ich es gewagt und bin in den Flieger gestiegen. Der Sohn meines Cousins väterlicherseits (im Familienchargon „kleiner Cousin“ genannt) verbringt 18 Monate zu Studienzwecken in Neuseeland und da kam mir der Gedanke, den jungen Mann und seine Freundin doch mal in seinem selbstgewählten Exil zu besuchen. Einen gewillten Mitreisenden für so einen ausgedehnten Trip zu finden ist relativ schwierig, was einer der Gründe war, warum der Punkt so lange umabgehakt auf meiner Liste verweilte. Aber irgendwann muss man Dinge einfach auch mal angehen und wenn keiner mitkommt, dann eben halt alleine. Bei einem Land wie Neuseeland ist das durchaus machbar.

Für die Lieben, die lieber zuhause geblieben sind, habe ich während des gesamten Trips ganz brav ein Reiseblog geführt, den ihr hier findet. Wer sich nicht die Mühe machen will, alle Berichte zu lesen (schade, sehr schade 😉 ) der wird vielleicht mit dieser ungefilterten Bilderflut dann doch noch angefixt:

Das war nur der Anfang, es geht noch weiter… nicht schlapp machen!

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Festival of Lights – Berlin

Lightseeing der etwas anderen Art – bei Nacht und mit herrlicher Beleuchtung, das ist das Festival of Lights in Berlin (noch bis zum 18.10.). Trotz winterlicher Temperaturen war es ein Genuss, durch Berlin zu schlendern und sich an den einzigartigen Lichtinstallationen zu erfreuen.
Ab 19 Uhr wenn um die 30 Gebäude, Wahrzeichen und ganze Viertel in kunterbunte Lichtkunst getaucht. Und natürlich ist auch das Brandenburger Tor mit von der Partie. Dort wird dieses Jahr zum ersten Mal auch Lichtkünstler mit ihrer Installation prämiert.

Mehr Infos bekommt ihr hier. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und vergesst die Kamera nicht!

Hudson Valley

Reisevorbereitungen sind wirklich das Schönste. Ich liebe es, in der Buchhandlung meines Vertrauens in all den wunderschönen, kunterbunten Reiseführern zu blättern und mir schon mal den Mund wässrig zu machen. Die Vorfreude auf den nächsten Trip macht mich immer ganz hibbelig, am liebsten würde ich dann sofort zum Flughafen fahren.

Von Ricarda von 23qm Stil habe ich mir den Tipp abgeschaut, Pinterest Boards als Inspiration für Reisen zu nutzen. Und tatsächlich, dort finden sich unzählige Anregungen für die Planung der Reiseroute oder auch kleine Geheimtips für stylische Hotels, schnuckelige B&B’s oder tolle Restaurants.

Für meinen zweiwöchigen Trip nach New York und durch das Hudson Valley hatte ich schnell ausreichend Tipps im Netz gefunden. Der Plan war, erstmal ein paar Tage mit dem Auto das Hudson Valley erkunden, dann das Auto irgendwo abzugeben und mit dem Zug am Hudson entlang zurück nach New York zu fahren. Sich mit dem Auto durch die chaotischen Straßen von New York zu quälen, schien uns nicht gerade verlockend.

Der Hinflug ging nach Newark, was uns zugute kam, da wir quasi schon auf der richtigen Seite für unseren Hudson River Roundtrip waren. Wir suchten uns ein einfaches Motel in Jersey und verbrachten den Abend in Hoboken, wo ich mir ein leckeres Schokotörtchen in Carlo’s Bake Shop (TLC Viewern als Cake Boss bekannt) gönnte und wir die Silhouette von Lower Manhattan bestaunen konnten.

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Wir sind rechts und links entlang am malerischen Hudson River bis nach Albany gefahren und dann mit dem Zug zurück nach New York. Auf unserem Streifzug haben wir den kopflosen Reiter in Sleepy Hollow besucht, bei einem kurzen Stop am Landhaus Lyndhorst die Rosengärten bestaunt und sind durch das Anwesen FDR Roosevelt Library geschlendert.

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Im beschaulichen Nyack haben wir uns heimlich auf eine Vernissage eingeschmuggelt und nach einem leckren Essen als Nachtisch einen Frozen Joghurt auf einem kleinen Street Festival verspeist.

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In Poughkeepsie haben wir bei strahlendem Sonnenschein und heftigem Wind den Hudson zu Fuß über den Hudson Walkway überquert.

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Im herrlich idyllischen Rhinebeck haben wir eine waschechte Country Fair besucht und uns an den vielen Fressbuden und allerlei handwerklichem  Schnötzpötz ergötzt.

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In Woodstock gab es jede Menge Gebatiktes und Althippies zu sehen und wir haben mal eben ganz spontan an einer Drumsession auf einem kleinen Platz mitten in der Innenstadt teilgenommen.

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In New Paltz sind wir durch den Huguenot Street Historic District geschlendert und haben die ein oder andere Winery besucht.

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Ausserdem waren wir noch in den hübschen Städtchen Warwick und Kingston, die neben Rhinebeck, auch ab und zu mal für ZDF-Verfilmungen kitschiger Katie Fforde Romane herhalten müssen.

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Letzte Station war dann Albany, wo wir uns aber nur kurz das New York State Capitol angesehen haben und dann auch schon das Auto im Northway Shopping Center abgaben und ich einen Jo-Ann Bastelladen geplündert habe.

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Mit dem Zug nach New York zu fahren ist ziemlich entspannt und die Fahrt am Hudson endlang ist wirklich kurzweilig. Es war auf jeden Fall die bessere Alternative zum Auto.

Der Bericht über New York folgt gleich im nächsten Posting!!!