Take That – III Tour in Berlin

Berlin ist ja immer eine Reise wert und wenn dann noch ein Take That Konzert in der Hauptstadt stattfindet, umso mehr 😉 Das Konzert der III Tour fand im Velodrom statt und war wie immer ein Augen- und Ohrenschmaus. Wer schon mal auf einem Take That Konzert war, weiß dass er nicht nur was auf die Ohren bekommt, sondern auch die Augen nicht verschont bleiben. Und das liegt nicht nur an den schnuckeligen Typen auf der BĂŒhne, sondern auch an der ziemlich aufwĂ€ndigen BĂŒhnenshow. Aber seht selbst:

Diesmal habe ich es mit meinen MĂ€dels richtig relaxed angehen lassen. Das Wetter in Berlin war wirklich fies und wir hatten ĂŒberhaupt keine Lust, uns bei kaltem Nieselregen stundenlang anzustellen. Erst kurz vor Einlass haben wir uns zur Halle aufgemacht und landeten dank unserer Inner Circle Tickets trotzdem in der 3. Reihe hinter MĂ€dels, die schon seit dem frĂŒhen Vormittag vor der Halle dem ekligen Herbstwetter getrotzt hatten. FĂŒr solche Sperenzien sind wir wohl eindeutig zu alt 😉

Ward ihr schon mal auf einem Konzert von Take That? Ich finde ja immer noch, dass die Jungs einfach zu fĂŒnft auf der BĂŒhne stehen sollten 😉

Robbbiiiiiiieee!!!

Es mag dem ein oder anderen geneigten Follower meines Instagram Accounts schon aufgefallen sein, dass ich bekennender Robbie Williams Fan bin. Seit dem ersten spontanen Konzertbesuch auf dem Mannheimer MaimarktgelĂ€nde im heissesten Sommer 2003 hat mich das Robbie-Fieber gepackt. Und seit ich damals nur ein paar Wochen spĂ€ter mit 3 gleichgesinnten MĂ€dels einen unvergesslich chaotischen aber verdammt lustigen Trip zu einem Konzert in Budapest ĂŒberlebt habe, nutze ich die Chance, Robbie-Konzerte im europĂ€ischen Ausland gerne mal als StĂ€dtetrip zu „missbrauchen“. So habe ich neben Budapest auch noch so schöne Metropolen wie Dublin (ok, das kannte ich vorher schon), Helsinki, Glasgow oder Manchester kennengelernt.

FĂŒr die „Let me entertain you – Tour“ hat sich Mr. Williams diesmal Orte ausgesucht, die sonst nicht zu seinen ZielmĂ€rkten und damit bevorzugten KonzertstĂ€tten zĂ€hlen. Unter anderem so spannende Orte wie Linz, Bratislava, Kaunas, Riga, oder Abu Dhabi.

Da ich meine ĂŒblichen Mitstreiter fĂŒr unsere Robbie-Aktionen leider nicht zu solch exotischen Abenteuern ĂŒberreden konnte und es am Ende mit der Planung und auch mit den Tickets etwas knapp wurde, fiel das Los bei dieser Tour auf Barcelona und Paris.

Barcelonas ist wirklich ein traumhaftes Reiseziel
– auch ganz ohne Robbie-Konzert!

Ich liebe den Flaire dieser Stadt, die ganze AtmosphĂ€re ist einfach zauberhaft. Barcelona ist nicht umsonst eine der bedeutendsten kulturellen Metropolen weltweit. Das Überangebot an SehenswĂŒrdigkeiten könnte einen erschlagen, wenn man es sich zum Ziel gesetzt hĂ€tte, keine davon auszulassen. Aber so funktionieren StĂ€dtereisen fĂŒr mich nicht. Ich mache immer gerne eine von diesen Hop-in-Hop-off-Bus-Touren, bei denen man sich in Doppeldeckerbussen 2 Stunden lang am besten auf dem Deck die Luft um die Nase wehen lĂ€sst und sich dabei an allen Hauptattraktionen der Stadt vorbei kutschieren lĂ€sst. Da bekommt man einen wirklich guten Überblick, hat zumindest mal das Wesentliche von außen gesehen und kann dann in aller Ruhe entscheiden, welchen Teil der Stadt man sich etwas intensiver anschauen will. FĂŒr Barcelona ist diese Entscheidung gar nicht so einfach, da es wirklich viel zu viele nette Ecken gibt. Ich muss also dringend nochmal wieder kommen!

In den Strassen und auf den vielen PlÀtzen pulsiert das Leben, man kann sich kaum satt sehen an den vielen schönen Dingen. Die herrlichen GebÀuden und Parks von Gaudi sind absolute Hingucker. Der Hafen und der lange Strand sind die perfekte Alternative, wenn man mal ein bisschen Sonne tanken will.

barcelona2
Die Stadt hat etwas Luftiges – obwohl sich unzĂ€hlige Touristen ĂŒber die ĂŒberfĂŒllte Ramblas schieben oder den Strand bevölkern, gibt es immer noch genug freie Ecken, an denen man sich mit einem leckren Eis auf ein schattiges BĂ€nkchen setzen kann und die Leute beonbachten kann. Und das mach ich wirklich am allerliebsten, wenn ich im Urlaub bin!!!

Da wir dieses Mal zu fĂŒnft unterwegs waren, hatten wir uns ĂŒber Airbnb ein wirklich schickes Apartment mitten im Zentrum (El Poble Sec) von Barcelona ausgesucht. Mit seinen 3 Schlafzimmern und 2 Designer-BĂ€dern war es wirklich ausreichend groß fĂŒr uns alle und es war herrlich, bis spĂ€t in die Nacht im Wohnzimmer zusammen zu sitzen und zu klönen. Airbnb hatte ich schon mal in Kopenhagen ausprobiert und kann es nur empfehlen. Wem Hotels zu teuer und zu anonym sind, findet hier ĂŒberall eine passende Bleibe.

Fast ein ganzer Tag unseres Trips ging quasi fĂŒr das Konzert von Robbie drauf. Allerdings entpuppte sich das Warten vor dem Palau Sant Jordi als extrem angenehm. Mitten in dem ehemaligen Olympia-GelĂ€nde auf dem Montjuiic gelegen, hatte man von da aus einen herrlichen Überblick ĂŒber die Stadt, die Sonne schien, es wehte eine angenehme Brise und man konnte sich im Park oder dem Olympiastation direkt nebenan noch nett die Beine vertreten.

Barcelona

Das Konzert selbst war DER HAMMER!!! Wir hatten Inner Pit-Tickets ergattert und standen nach einem extrem gechillten Einlass völlig entspannt in der ersten Reihe am Rundsteg und hatten somit einen perfekten Blick auf die strammen Waden von Mr. Williams.

Robbie Williams

Paris – die Stadt der Liebe…

Nach einem extrem holprigen und deswegen auch eineinhalb Stunden lĂ€ngeren Flug kam ich Sonntags Abends erst ziemlich spĂ€t nach Hause und hatte nicht viel Zeit, um mein Köfferchen umzupacken und eine MĂŒtze voll Schlaf zu nehmen, bevor es mit einer anderen Reisetruppe nach Paris ging.
Diesmal ganz entspannt im TGV von Frankfurt ĂŒber Kaiserslautern direkt nach Paris de l’Est.

Der Trip nach Paris fiel mit nur 2 Tagen etwas kĂŒrzer aus und deswegen gibt es außer ein bisschen shoppen, lecker essen und dem obgligatorischen Konzertbesuch nicht ganz so viel zu berichten. Paris ist jetzt nicht gerade meine Lieblingsstadt, aber sie konnte ein paar Pluspunkte sammeln. Das gute Wetter blieb uns erhaltenen, es war zwar extrem windig, aber die Sonne schien und das ist ja mal die Hauptsache. Und wenn die nicht-alkoholischen GetrĂ€nke 4,50€ (0,2!!!) kosten, dann trinkt man halt zum Mittagessen ein Weinchen, da waren wir ganz flexibel.

Paris
Wir hatten uns die Ecke rund um Les Halles fĂŒr unser Power-Shopping ausgesucht und mussten feststellen, dass das eine ziemlich gute Wahl war. Dort gibt es nĂ€mlich nicht nur die ĂŒblichen verdĂ€chtigen LĂ€den, sondern auch viele nette kleine Bistros und Brasserien, in denen man zwischendurch die erschöpften Lebensgeister wieder stĂ€rken kann.

Hoteltechnisch hatten wir uns diesmal fĂŒr ein IBIS budget Hotel in unmittelbarer NĂ€he zur Konzerthalle „Le Zenith“ entschieden. Nicht unbedingt die beste Wahl, aber fĂŒr 2 NĂ€chte völlig ausreichend. Unser 4er Familienzimmer hatte etwas Hostelcharakter und das FrĂŒhstĂŒck war jetzt nicht ganz so prickelnd, aber fĂŒr den Preis war es schon ok.

Das Konzert von Mr. Williams fand in der relativ kleinen Halle „Le Zenith“ statt, was den Charme hat, dass man „eigentlich“ von jedem Platz aus ganz gut sehen kann und sich nicht allzu frĂŒh anzustellen braucht, wenn man nicht unbedingt in der 1. Reihe stehen muss. Da wir eh nur Innenraum-Tickets hatten und meine Mitstreiter lieber noch die LĂ€den unsicher machen wollten, statt vor der Halle rumzusitzen, waren wir erst kurz nach 16.00 Uhr vor der Halle und schafften es tatsĂ€chlich in die 2. und 3. Reihe.
Die Stimmung in Paris war nicht ganz so gut, wie in Barcelona, aber Mr. Rampensau hat sich davon nicht irritieren lassen und die Bude gerockt!!!

Zum GlĂŒck war nach diesen 2 doch eher krĂ€ftezehrenden Trips erst mal Ostern und ich konnte die Feiertage zur Erholung nutzen. Trotzdem freue ich mich schon auf die nĂ€chste Konzertreise – wo immer es mich dann auch hintreibt!