Lieblingskuchen Johannisbeerschnittchen

Unser jährliches Cousin- und Cousinentreffen fand dieses Jahr bei mir statt und zu diesem freudigen Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, den Lieblingskuchen der gesamten Familie zu servieren, den meine Mutter immer zu ihrem Geburtstag im Sommer gebacken hatte und der jedesmal der absolute Hit auf der üppigen Kuchentafel war. Der Kuchen ist super lecker, erfrischend saftig, sauer und süß zugleich – eine richtige Geschmacksexplosion.

Johannisbeerschnittchen

Das Rezept ist eigentlich super einfach und schnell gemacht und ich hatte mich immer gewundert, dass den Kuchen nie jemand aus der buckligen Verwandtschaft nachgebacken hat. Durch einen Zufall kam jetzt raus, dass sich wohl eine Tante das Rezept falsch abgeschrieben und an alle weitergeleitet hatte, was zu etlichen Fehlversuchen geführt hat.

Ich wollte nicht länger alleinige Hüterin des heiligen Grals sein und habe das richtige Rezept großzügig mit der backfreudigen Sippe geteilt und sicherheitshalber auch mal bei Chefkoch eingestellt. Und damit auch ihr in den Genuss dieses wirklich leckren Naschwerks kommt, hier das nicht mehr ganz so geheime Rezept.

Johannisbeerschnittchen á la Tante Irmgard

Für den Boden:
320 g Mehl
1 MSP Backpulver
210 g Butter
110 g Zucker
4 Eigelb

Für oben drauf:
750 g Johannisbeeren (wenn gefroren, dann gut abtropfen lassen!)
11 EL Zucker
4 Eiweiß

Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Backpulver zu einen Mürbteig verkneten und diesen auf einem rechteckigen, mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen. Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen. Bei 170 Grad ca. 20 Minuten vorbacken, bis der Boden goldgelb ist.

Die Eiweiß zu Schnee schlagen, die Johannisbeeren auf die Schneemasse geben und mit dem zucker bestreuen. Alles vorsichtig unterheben und auf den vorgebackenen Boden streichen. Bei 170 Grad ca. 40 – 50 Minuten backen. Den Kuchen warm auf dem Blech schneiden.

Guten Appetit!

Und welcher Kuchen darf auf eurer Kaffeetafel nicht fehlen?