Projekt Waschtisch

Ich hatte mir im elterlichen Heim im Dachgeschoß ein kleines Bad einbauen lassen. Die Vorarbeiten dazu hatte schon mein Paps vor langer Zeit in Angriff genommen, aber dann das Projekt irgendwann auf Eis gelegt.

Nachdem aus dem Rohbau ein schickes kleines Bad entstanden war, suchte ich noch nach einer innovativen Lösung für einen Waschtisch. Die handelsüblichen Standardwaschtische gefielen mir alle nicht, also fing ich an Pinterest zu durchstöbern und bekam dort die zündende Idee.

waschtisch_gestellIm hintersten Winkel unseres Kellers fristete seit Jahrzehnten ein uraltes Metall-Untergestell einer genauso alten Nähmaschine ein staubiges Dasein. Ein paar ausgediente Bretter konnte ich auch noch auftreiben und im Baumarkt meines Vertrauens fand ich schwarze Lackfarbe, die man sogar direkt auf angerostetes Metall streichen kann, ohne erst mühevoll alle Rostschäden beseitigen zu müssen. Was ein Segen, ich hatte schon befürchtet, stundenlang im Keller mit der Stahlbürste dem ollen Ding zu Leibe rücken zu müssen.

Der Rest des Projekts war ein Kinderspiel. Metallgestell sorgsam abbürsten und lackieren, Bretter beizen und zusammenleimen, ein Loch für den Abfluss aussägen, die Platte mit dem Gestell verschrauben und das Waschbecken aufsetzen. Mit Silikon abdichten und anschließen. FERTIG!

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