Holzlampe

Nachdem ich schon länger keinen Workshop mehr besucht hatte, wurde es mal wieder Zeit. In der Werkstatt von Klotz&Quer habe ich aus einem Holzklotz aus verleimten Baubohlen eine hübsche, kleine Stehlampe gebaut.

Als Sockel für die Lampe diente ein Holzklotz, der Rest eines anderen Werkstücks aus dem Fundus der Werkstatt. Diesen galt es erst einmal glatt zu schleifen und danach noch mit einem Öl zu versiegeln. Dann mussten Löcher für die Fassung und das Kabel gebohrt werden. Da ich es mir in den Kopf gesetzt hatte, das Kabel mit einer kleinen Schlaufe an der Seite durch den Block zu führen, musste ich nicht nur um die Ecke denken, sondern auch bohren. Zu guter Letzt wurde das Kabel durch den Block manövriert und Fassung, Stecker und Schalter angeschlossen. Dann nur noch eine stylische Glühbirne im Edison Stil reingeschaut und ferddisch!!!

Workshop Gut Besteckt!

Man könnte glatt behaupten, ich sei ein kleiner Workshop-Junkie und ich kann es noch nicht einmal verneinen. Ich liebe es einfach, immer wieder neue Dinge zu entdecken und DIY-Projekte umzusetzen. Dieses Mal war es ein Upcyling-Workshop von Miriam (in der Werkstatt von Klotz& Quer) bei dem wir altes Silberbesteck zu neuem Leben erweckt haben.

Zu diesem Zweck hatte ich extra letzten Monat auf einem Berliner Flohmarkt ein paar Prachtexemplare an Messern, Gabeln und Löffel besorgt. Die Auswahl da ist ja wirklich unglaublich.

Unter der fachkundigen Anleitung von Miriam haben wir hauptsächlich Gabeln und Löffeln mit dem Hammer platt geschlagen (da kann man herrlich Aggressionen abbauen 😉 und sich die Finger verletzen) und mit viel Kraft und Spucke gebogen, was das Zeug hielt. Danach wurden sie auf Holzbrettchen genagelt und mit Schlagbuchstaben konnte man noch Wörter in die fertigen Kunststücke prägen. Bei mir wurde daraus eine wunderbar individuelle Garderobe fürs Badezimmer.

Origami Lampenschirm

Ich habe mal wieder einen tollen Workshop bei Klotz & Quer in der Mainzer Neustadt besucht. Diesmal ging es darum, einen hübsche Origami-Lampenschirm zu falten und anschließend direkt auch noch die passende Verkabelung dazu zu machen.

Die genaue Anleitung zum Falten des Lampenschirms inklusive der Vorlage findet ihr übrigens bei DaWanda. Am Anfang ist es ein bisschen fummelig, aber wenn man den Bogen mal raus hat, ist es eigentlich ganz einfach.

Bei der Verkabelung der Lampe halte ich mich mit Empfehlungen zurück – vor Elektrik habe ich einen Heidenrespekt und war froh, das Ganze unter der fachkundigen Anleitung von Sue machen zu können. Kompliziert ist es wirklich nicht, aber es gibt doch schon so einiges, was man beachten sollte um keinen Kurzschluss auszulösen.
Wer also wie ich auch nicht ganz so fit ist beim Verkabeln von Lampen, kann sich eine fertige Lampenaufhängung kaufen (z.B. bunte bei Amazon oder in schlichtem Weiß bei IKEA) oder einfach einen fachkundigen Erwachsenen befragen 😉

Mittlerweile habe ich schon einige Lampen, wie z.B. diese schlichte Nachttischlampe oder die Küchenlampe verkabelt.

Die dafür notwendigen Utensilien habe ich mir bei Kabelscheune bestellt. Dort gibt es u.a. diese hübschen bunten Textilkabel, die auch aus der einfachsten Lampe richtig was hermachen.