Freebie: Osterhasi

Ostern schaut ja quasi schon um die Ecke und dabei habe ich doch erst vor kurzem die letzte Weihnachtsdeko weggeräumt. Ich durchstöbere gerade Pinterest ganz fleißig auf der Suche nach einer österlichen Geschenkidee, die ich dieses Jahr umsetzen könnte, kann mich aber noch nicht so recht entscheiden. Falls ihr auch noch nach einer hübschen Deko für den Osterbrunch-Tisch sucht, hätte ich da vielleicht ein kleines Schmankerl für euch.

Photobombed by Rufus, dem neugierigen Kater 😉

Vor ein paar Jahren habe ich diese süßen Filz-Osterhasen-Eierwärmer genäht. Die sind wirklich ganz schnell gezaubert, hübsch anzusehen und gleichzeitig praktisch und sie kosten nicht die Welt. Alles was ihr dafür braucht sind:

  • Hasenvorlage (gibt es hier zum Download)
  • bunte, stabile Filzplatten (5mm)
  • eine Nähmaschine
  • Schere
  • und optional ein Label oder ein Stückchen Webband

Ladet euch die Vorlage für die Hasen hier kostenlos runter, druckt sie auf DIN A4 aus und schneidet sie aus. Übertragt die Vorlage am besten mit einem Filzstift auf die Filzplatte und schneidet 2 Formen aus. Legt die beiden Hasen übereinander und näht sie zusammen (siehe gestrichelte Linie in der Vorlage). Wer hat, kann ein Label am Hasenpo mit einnähen oder ihr nehmt einfach ein Stückchen passendes Webband, faltet es mittig und näht es einfach hinten mit ein. Ferdisch!

Die Filzplatten kaufe ich immer beim Basteldealer meines Vertrauens, es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, passend zu jeder Tischdeko, und die 2 Schichten lassen sich auch  mit der normalen Nadel leicht vernähen. Um das Ganze ein bisschen aufzupeppen, nehme ich meist Garn in Kontrastfarben.

Viel Spass beim Basteln.

Katzenspielzeug

Mein kleiner Stubentiger schläft ja ziemlich viel, wenn der Tag lang ist. Aber er ist auch ein richtiges Energiebündel und spielt für sein Leben gerne ziemlich wild mit allem, was ihm so zwischen die Pfoten kommt.
Das sind zur Zeit seine Lieblingstoys:

Die Feder ist von Purrmania und Rufus liebt sie heiß und fettig. Sobald ich sie aus der Schublade hole und für ihn durch die Wohnung werfe, hechtet er hinterher und legt sie mir wieder vor die Füße. Kleine Identitätskrise, im Grunde seines Herzens ist er wohl ein Hund 😉 Die Feder gibt es auch an der Angel und da flippt der Tiger auch regelmäßig aus und vollführt wahre Kunstsprünge um sie zu packen.

Strohhalme und Abrisse seiner Futterpäckchen klaut er gerne mal von der Anrichte und kickt sie durch die ganze Wohnung. Dieses pinkfarbene Ding nennt sich Boink und lässt sich wunderbar von mir durch die Gegend schnippen und von Rufus erjagen.

Um den Tiger bei Laune zu halten habe ich ihm ein „Fummelbrett“ aus einem ausgedienten Schuhkarton und Klorollen gebastelt, in das ich Trockenfutter fülle und er sich die Leckerlies mit den Pfoten rausfischen muss. Mittlerweile hat er allerdings schon kapiert, dass man die Rollen auch einfach aus dem Karton räumen kann und damit einfacher an die geliebten Leckerlies kommt. Doof ist er ja nicht 😉


Seine mit Baldrian gefüllte Rolle war ein Weihnachtsgeschenk von der lieben Tanja vor 2 Jahren und er liebt sie immer noch inniglich und zeigt diese Zuneigung mit heftigem Beißen und energischen Fußtritten.

Kartons und Tüten stehen auch hoch im Kurs beim kleinen Stubentiger, egal ob zum reinspringen, dran hochklettern, sich drin räkeln oder um daraus Leckerlies rauszufischen.

Um das Window-TV meines nicht mehr ganz so kleinen Katers ein bisschen aufzupimpen, habe ich ihm ein Windspiel gebastelt und am Wäschedingens aufgehängt. Rufus liebt es!

Auch das Bettchen, das ich ihm aus einer ausgedienten Blechkiste, alten Kissenfüllungen und einem Überzug aus dem schicken Katzenstoff von IKEA gebaut habe, liebt Rufus, genauso wie seine Transportbox, der im Wohnzimmer hinter der Tür steht und in dem er immer wieder gerne seinen Mittagsschlaf hält.

Mit was beschäftigen sich euere Stubentiger denn am liebsten?

New Zealand

Endlich konnte ich einen riesigen Haken an einen Punkt auf meiner Traumreiseziele-Bucketlist machen. Neuseeland steht da schon seit einigen Jahren ganz weit oben auf dieser Liste und jetzt endlich habe ich es gewagt und bin in den Flieger gestiegen. Der Sohn meines Cousins väterlicherseits (im Familienchargon „kleiner Cousin“ genannt) verbringt 18 Monate zu Studienzwecken in Neuseeland und da kam mir der Gedanke, den jungen Mann und seine Freundin doch mal in seinem selbstgewählten Exil zu besuchen. Einen gewillten Mitreisenden für so einen ausgedehnten Trip zu finden ist relativ schwierig, was einer der Gründe war, warum der Punkt so lange umabgehakt auf meiner Liste verweilte. Aber irgendwann muss man Dinge einfach auch mal angehen und wenn keiner mitkommt, dann eben halt alleine. Bei einem Land wie Neuseeland ist das durchaus machbar.

Für die Lieben, die lieber zuhause geblieben sind, habe ich während des gesamten Trips ganz brav ein Reiseblog geführt, den ihr hier findet. Wer sich nicht die Mühe machen will, alle Berichte zu lesen (schade, sehr schade 😉 ) der wird vielleicht mit dieser ungefilterten Bilderflut dann doch noch angefixt:

Das war nur der Anfang, es geht noch weiter… nicht schlapp machen!

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