Neues Jahr, neuer Anfang

Hello 2018, nice to meet you!!!

Wer kennt das nicht? Im neuen Jahr wird alles besser! Neues Jahr, neuer Anfang, neues Glück! Die guten alten Neujahrsvorsätze… blablabla. Jetzt ist es schon fast Ende Februar und irgendwie ist doch immer noch alles beim Alten. Den fulminanten Neustart hab ich dann wohl verpasst. Dabei war war gestern doch erst Silvester, oder?

Früher war das ja alles anders. Da waren 6 Wochen Sommerferien einfach endlos. Heute blinzelt man mal kurz und schon sind wieder 6 Wochen rum. Ähh, Moment mal…

Ich hatte mir so einiges vorgenommen für dieses neue Jahr. Vielleicht ein bisschen zu viel, aber hey… immerhin hatte ich Pläne. Ein paar wenige hab ich tatsächlich schon umgesetzt und ein paar wurden von neuen Ideen klammheimlich auf der Liste weiter nach hinten verschoben. Jetzt hab ich die ganze Liste einfach über den Haufen geworfen. Ich bin einfach nicht der Listentyp, nach 47 Jahren sollte ich das langsam mal gerafft haben. Selbst wenn ich mir einen Einkaufszettel schreibe, lasse ich den zuhause liegen und kauf dann doch das ein, was mir gerade in den Sinn kommt.

Also mach ich jetzt einfach das, was als nächstes ansteht. Die Wäsche zum Beispiel, die sollte ich dringend mal in den Schrank räumen. In diesem Sinne, habt einen schönen Sonntag!

Wäscheberg
Wäscheberg

Back to the roots – Analoge Fotografie

Back to the roots heißt in diesem Fall, dass ich mir zur Abwechslung mal keine neue Hightech Kamera sondern eine gebrauchte analoge Kamera zugelegt habe. Angeregt durch einen Bekannten, habe ich mich daran erinnert, wie ich mir als Kind immer die alte Agfa Kamera meines Paps aus dem Schrank gemopst habe und damit alles geknipst habe, was mir vor die Linse kam. Natürlich ohne Film in der Kamera. Irgendwann hat sich mein Vater erbarmt und mir eine dieser Ritsch-Ratsch-Klick Kameras und einen ganzen Schwung Filmkassetten dazu gekauft. Meine Leidenschaft fürs Fotografieren war geweckt. Seit meiner ersten digitalen Kamera ersticke ich quasi in einer Flut von Schnappschüssen, die auf diversen Festplatten und Speicherkarten ihr trostloses Dasein fristen, in der Hoffnung mal wieder hervorgekramt und betrachtet zu werden. Online Fotobücher zu erstellen, ist so verdammt viel Arbeit und macht nur halb so viel Spass, wie Papierfotos und die gesammelten Flugtickets und Eintrittskarten der letzten Urlaubsreise in ein Fotoalbum zu kleben.

Da ich gerade nicht weiß, in welcher der vielen Kisten auf dem Dachboden die olle Kamera meines Paps versteckt ist, hab ich mir kurzerhand auf Ebay eine schmucke Canon AE-1 mit zwei Objektiven zum absoluten Schnäppchenpreis erstanden. Nostalgie pur. Die Geräusche, wenn man den Film weiter spult und den Auslöser drückt – herrlich!!! Da kann das blöde „click“ einer Digicam einfach nicht mithalten.
Ich muss zugeben, dass ich mit meinen Digitalkameras meistens im Automatik-Modus fotografiere. Das ist mit der analogen Kamera natürlich hinfällig. Da heißt es dann wieder Scharfstellen, Blende und Belichtung einstellen. Also, fast schon richtig Fotografieren 😉

Sobald die Kamera bei mir zuhause eintrudelte, hab ich mir das Schätzchen kurzerhand um den Hals gehängt und bin losgezogen auf Fotosafari durch das schöne Mainz.

Hat richtig Spaß gemacht!!! Die 36 Bilder sind schnell verknipst, man muss sich erst  wieder daran gewöhnen, nicht einfach drauf zu halten, sondern sich seine Motive gut auszusuchen. Und dann die Spannung, ob die Bilder was geworden sind. Das mit dem Entwickeln geht heute nicht mehr so schnell wie früher, da es nur noch 2 Labore gibt, die Filme entwickeln, wenn ich da recht informiert bin. Aber nach ungefähr einer Woche hat man seine Bilder in der Hand und freut sich wie Bolle, dass sie alle gar nicht so schlecht geworden sind.

Habt ihr auch noch eine analoge Kamera oder seid ihr nur noch digital unterwegs?

Ritterstraße

Es gibt da diese eine Straße in Mainz, die Ritterstraße in der Mainzer Oberstadt, ganz in der Nähe des Drususwalls. Die mit japanischen Kirschbäumen gesäumte Straße versinkt zu dieser Jahreszeit immer in einem wunderschönen Blütenmeer. Ein wahrer Traum für alle Hobbyfotografen und Instagramer!

Meine bescheidenen Handyschnappschüsse geben diese unglaubliche Blütenpracht nur mäßig wieder. Nächstes Jahr muss ich mich auch mal mit meiner Kamera bewaffnet auf Fotosafari in die Oberstadt begeben.